Angstattacken und Panikattacken

Angst- und Panikattacken ist eine Störung, die durch starke Angstreaktionen, für die es keinen objektiven Grund gibt, gekennzeichnet ist.

Die Angstattacken gehen weit über das normale Angstempfinden hinaus, so dass die Betroffenen diese Angst meist nicht mehr kontrollieren können.

Durch Angst-kann das Leben erheblich belastet werden. Betroffene können teilweise nicht mehr zur Arbeit gehen, das Haus nicht mehr verlassen und den für jeden von uns gewöhnlichen Alltag nicht mehr bewältigen. Es treten von einer Sektunde auf die andere Symptome wie Ohnmachtsgefühle, Herzrasen, Engegefühl, Leere im Kopf oder Benommenheit auf.

Typische ist auch eine Angst vor der Angst, auch Erwartungsangst genannt. Hat man einmal eine Panikattacke erlebt, so ist diese Situation für Betroffene so eindrucksvoll, dass diese Erwartungsangst die Folge davon ist.

Betroffene verlieren durch Angststörungen das Gefühl von Kontrolle und neigen deshalb dazu bestimmte Situationen zu meiden, was dann aber dazu führen kann, dass immer mehr Situationen vermieden werden, so dass eine Isolaation die Folge davon sein kann.

Es wird unterschieden zwischen der generalisierten Angststörung, Phobien und Panikattacken.

Phobien werden unterteilt in Agoraphobie, soziale Phobie und spezifische isolierte Phobien. Auf dies Themen gehe ich in meinen nächsten Artikeln näher ein.

Angst kann sich sowohl durch seelisches Erleben, als auch durch körperliche Symptome zeigen. So hat der Betroffene z.B. Schwindelgefühle, Schweißausbrüche, Zittern, Übelkeit, Herzrasen, Atemnot etc.

Bezüglich der zugrundeliegenden Ursachen gibt es verschiedene Annahmen. Bei der neurotischen Angst geht man davon aus, dass diese als Folge ungelöster Konflikte entsteht. Hingegen geht man bei einer Phobie davon aus, dass diese das Ergebnis eines Abwehrvorganges ist, bei dem als bedrohlich empfundene Bewusstseinsinhalte verdrängt werden.

Es gibt auch Ängste wie z.B. Angst von dem Zahnarztbesuch, die z.B. durch eine schmerzhafte Zahlbehandlung erlernt werden.

Angststörungen betreffen ca. 12% der Bevölkerung (Angst und Panik ca. 5%, Phobien ca. 7%) und gehören damit zu den häufigsten psychogenen Störungen.

Meist treten Angststörungen im frühen Erwachsenenalter ( zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr) auf.